Bei der gelichen Gelegenheit sagte Romney, er werde gelegentlich auch für Reden bezahlt - diese Einkünfte seien aber nicht sehr hoch. Natürlich wurde inzwischen nachgerechnet: Romneys Einkünfte aus Reden lagen von Februar 2010 bis Februar 2011 bei insgesamt 374327 Dollar und 62 Cent. Nicht viel für einen Multimillionär, aber doch eine ganze Menge für einen Durchschnittsverdiener. Heieiei, will die GOP den wirklich nominieren und glaubt, er werde im Gespräch mit Normalverdienern den richtigen Ton treffen?
http://www.politico.com/blogs/media/2012/01/dept-of-income-relativity-111173.htm l
Zumindest im Bereich der Wahlwerbespots hatte die laufende Vorwahlsaison einiges zu bieten, auch wenn noch keines der Filmchen einen ikonischen Status vergleichbar etwa mit Hillary Clintons "3 AM"-Werbung erreicht hat.
Zur Erinnerung: http://www.youtube.com/watch?v=7yr7odFUARg
Gingrichs Leute haben jetzt nen neuen und sehenswerten Werbefilm vom Stapel gelassen in South Carolina: Eine einminütige Zeichentrickdebatte zwischen Romney und Obama. Tenor natürlich: Obama und Romney in seiner früheren Inkarnation als Gouverneur von Massachusetts sind birds of a feather, den wirklichen Romney kennt nach zig Flip-Flops eigentlich keiner.
http://gop12.thehill.com/2012/01/newt-super-pac-imagines-obama-vs-romney.html
Für an Wahlwerbung Interessierte definitiv sehenswert; vielleicht stell ich nach dem Wahljahr mal ne Best-Of der Fernsehwerbung zusammen, falls bei Euch Interesse besteht - es lohnt sich wirklich.
Naja, in Deutschland wäre er damit erledigt, in den USA nicht. Er hat ja nicht nur die Reichen auf seiner Seite, sondern auch die Bescheuerten und Ahnungslosen. Interessant ist, dass er an der Reduzierung der 15% Steuern (für sich selbst) arbeitet, indem er die Abschaffung von Steuern auf Kapitalerträge, Zinsen und Dividenden fordert. Die Lohnabhängigen können weiter über 30% zahlen. Sehr scheinheilig wäre jetzt auch, wenn Newt davon profitieren würde.
Irgendwer hat die gesamten 200 Seiten online gestellt, die McCains Team 2007/08 über Romney zusammengesucht hat:
http://www.buzzfeed.com/andrewkaczynski/the-book-on-mitt-romney-here-is-john-mcc ains-ent
Für an Wahlwerbung Interessierte definitiv sehenswert; vielleicht stell ich nach dem Wahljahr mal ne Best-Of der Fernsehwerbung zusammen, falls bei Euch Interesse besteht - es lohnt sich wirklich.
unbedingt!!!
Gingrichs neuester Spot - ein Frontalangriff auf Romneys Charakter. Zitate von McCain, Huckabee, Thompson aus dem Vorwahlkampf 2007/08, dazu ein ziemlich vernichtendes Verdikt:
"Mitt Romney will do and say anything to become president. Anything."
Gefolgt von einem Huckabee-Zitat:
"If a man is diskonest to obtain a job, he'll be dishonest on the job."
Werbespot hier: http://www.redstate.com/erick/2012/01/19/this-is-going-to-leave-a-mark/
Das ist wirklich ne neue Qualität der Auseinandersetzung, einen Parteifreund so drastisch als unehrliches, opportunistisches Charakterschwein darzustellen. Und das Ganze nicht mal im Namen eines Super PAC, sondern direkt von Gingrichs Wahlkampfteam geschaltet. Heute abend gibt's wieder ne Debatte, dann nur noch mit vier Berwerbern auf der Bühne: Romney, Gingrich, Santorum und Paul. Könnte hitzig werden.
Sorry für die vielen Posts, aber heute gibt's wirklich eine Story nach der nächsten. Romney hat - ebenso wie Bain Capital - Millionen auf den steuerbegünstigten Cayman Islands geparkt und verringert dadurch seinen eh schon geringen Steuersatz noch weiter. Wie gesagt - er macht es Obamas Wahlkämpfern - und mittlerweile muss man auch wieder sagen: seinen innerparteilichen Konkurrenten - sehr leicht, ihn als reichen, unpatriotischen Egoisten zu zeichnen.
Bob McDonnell, populärer Gouverneur von Virginia, hat sich auf Romneys Seite geschlagen und zieht mit ihm durch South Carolina. Der Mann wird immer wieder als möglicher Vize ins Spiel gebracht und leugnet sein Interesse an dem Posten auch nicht.
http://decoded.nationaljournal.com/2012/01/a-tale-of-two-romney-surrogate.php
Businessweek wollte Mitt auf den Titel heben, dann wurde das Bild aber doch noch verworfen.

http://www.buzzfeed.com/buzzfeedpolitics/the-bloodied-romney-businessweek-cover- that-hasn
Nach diversen Gingrich-Attacken, doch endlich seine Steuererklärung zu veröffentlichen, hat Mitt das heute getan - die von 2010; er geht also nicht ein Dutzend Jahre zurück wie einst sein Vater bei dessen Präsidentschaftskandidatur. Immerhin, die etwa 500 Seiten starke Steuererklärung des vorletzten Jahres enthüllt nun, dass Romney damals 21,6 Millionen einnahm und darauf 13,9% Steuern zahlte - in der Tat weniger als manche Mittelklassefamilie. Momentan beugen sich die Journalisten noch über das Konvolut und versucht, die elaborierte Konstruktion (mit Konten beispielsweise auf den Cayman Islands oder in der Schweiz) aufzudröseln. Er hat natürlich versucht, seine Steuerlast unter Ausnutzung diverser Schlupflöcher zu verringern, illegal scheint es dabei aber nicht zugegangen zu sein (das wär bei jemandem, der seit etwa zwanzig Jahren für öffentliche Ämter kandidiert oder diese ausübt, ja auch etwas erstaunlich).
It doesn't appear that Romney did anything "wrong," other than take advantage of a tax code that gives preferential treatment to capital gains income. He has no reason to apologize for that, nor will he. But he may pay for it.
http://nymag.com/daily/intel/2012/01/romney-paid-139-tax-rate-on-216-million-inc ome-in-2010.html
Obama hält heute seine State-of-the-Union Address; besonderer Gast seiner Frau dabei: Debbie Bosanek, die Sekretärin von Warren Buffet, der ja unlängst geäußert hatte, er zahle weniger Steuern als besagte Sekretärin und finde das skandalös.
http://nymag.com/daily/intel/2012/01/newt-mitt-electability-gap-shrinks.html
Der demokratische Todesstern wird langsam auf Betriebstemperatur hochgefahren. 
In den kommenden Wochen und Monaten finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden voraussichtlich Märkte aufgesetzt:
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