
http://www.welt.de/multimedia/archive/01416/pb_buch_mormon_DW__1416701p.jpg
Ein kleiner Vorgeschmack auf die Geschichten, die Romney noch lange begleiten werden: Eine Klatsch-Seite meldet, der Vater seiner Frau, zu Lebzeiten Atheist, sei nach seinem Tod zum mormonischen Glauben "konvertiert" worden, 14 Monate nach seinem Tod wurde er getauft.
Being dead, he wasn't particularly in a place to care about whatever voodoo was performed in his name. But it's an exceedingly odd way for the Romney family to honor the memory of a man who was committed, for his entire life, to the notion that organized religion is a fraud.
The Mormon church has repeatedly been criticized for its practice of trawling for dead souls to convert to the faith. Catholic and Jewish organizations have expressed outrage when the names of dead popes and Holocaust victims have turned up on Mormon lists of the baptized. In 1995, the church pledged to "discontinue any future baptisms of deceased Jews" except for direct descendents of living Mormons, tacitly acknowledging that its creepy and weird to claim the souls of people who had no interest in Mormonism for their own. It's strange that the Romney and Davies families didn't accord Edward Davies' memory the same respect.
Erinnerung an die stellenweise doch relativ bizarren Traditionen einer Religion, die demnächst wohl deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird.
Die Daily Show über Romneys Geschäftspraktiken bei Bain Capital:
http://www.thedailyshow.com/watch/tue-january-31-2012/indecision-2012---bain-man
Aides to Romney and the Minnesota congresswoman have been in conversation in recent days about securing the candidate’s endorsement by the Tea Party favorite and forceful public speaker, The Boston Globe has learned.
Not only would it add to the impression of Romney consolidating the GOP base after rebounding in Florida from his South Carolina loss, but it could help Bachmann by earning her an ally to help her pay off her lingering campaign debt.
Skandalnudel Donald Trump wird heute eine Wahlempfehlung für Romney aussprechen - in einem seiner Casinos in Las Vegas. Gestern war noch vermeldet worden, Trump werde sich hinter Gingrich stellen, von Leuten aus Gingrichs Team. Da ist wohl jemand ordentlich verschaukelt worden...
Romneys Stärken?
Sein Aussehen! Vor allem Frauen wählten ihn zum Lieblingskandidaten.
http://www.bild.de/politik/ausland/mitt-romney/obama-wir-kommen-22409590.bild.ht ml
Sein in der Tat feststellbares gutes Abschneiden bei Frauen (hier hat er in Florida Gingrich noch deutlicher überflügelt als in der Gesamtbevölkerung) mag weniger an seinem Aussehen liegen als an Gingrichs Umgang mit dem schwachen Geschlecht - diverse Affären und zwei unschöne Scheidungen ("Sie sieht nicht gut genug aus für eine First Lady") dürften da größeren Einfluss gehabt haben als Mitts gut geschnittenes Kinn und seine grauen Schläfen...
Ist die Wahlempfehlung durch und der gemeisamne Auftritt mit Donald Trump nun eher Segen oder Fluch für Romney? In den Primaries könnte Trump ihm nützen, zumindest sollte man den Donald vielleicht nicht durch eine brüske Zurückweisung verärgern, in der Novemberwahl könnte der unverhoffte Alliierte vielleicht eher schaden: Ein Superreicher, der gern öffentlich Leute feuert - das könnte ein ähnliches Image Romneys noch verstärken.
In other words, Romney may well recognize Trump’s potential to hurt him with general election voters. But he wants to make sure he gets to the general election, and that means playing along. [...] “There are some things you can’t imagine happening in your life,” he remarked at one point. “This is one of them.” What he meant by this wasn’t exactly clear, but his tone suggested he didn’t mean it in the “Wow, this is the greatest thing that’s ever happened to me!” way.
http://www.salon.com/2012/02/02/mitt_romney%E2%80%99s_deal_with_the_devil/single ton/
Der Spiegel zu Thema:
Von Fefe verlinkt:

Romneys größter Freund ist das Geld, da haben die Kinder schon Recht.
Was noch nicht erwähnt wurde: 2008 gewann Romney kurz vor seinem bereits absehbaren Ausscheiden aus dem Vorwahlrennen Colorado mit 60 und Minnesota mit 41 Prozent der Stimmen; jetzt, als Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur, lag sein Stimmenanteil über den Daumen gepeilt bei der Hälfte. Ist noch jemand verwirrt?
The ABR is back Anybody but Romney.
Richtig bleibt, dass Romney zur Zeit nicht mal dort ernten kann, wo es für ihn einfach sein sollte, weil er dort 2008 gewann.
Santorum hat diese Staaten gezielt beackert - und teilweise Heimvorteil (Minnesota durch Evangikalen) und teilweise konnte er wohl die teaparty Radiaklenan die Urne bringen. Als Erklärung reicht das aber noch nicht.
Favorit ist Santorum also noch lange nicht, aber er hat gezeigt: Mitt ist nicht der "Ungeliebte aber Unvermeidbare". (1) Er muss aber das destruktive ABR in eine positive Stimmung für sich wenden. (2) Er wird nun das Target für die Romney Maschine - den Druck, da keine Fehler zu machen, muss er erst mal aushalten !
Romney hat am Samstag den Straw Poll auf der wichtigen Konferenz CPAC gewonnen; allein auf die Überzeugungskraft seiner Rede und die Sympathie der Basis wollte er sich dabei aber offenbar nicht verlassen: Seine Leute kauften Eintrittskarten en masse und karrten Studenten in Bussen heran, die dann ihre Stimme für Mitt abgeben durften. So hatte es Ron Paul in den beiden Jahren zuvor bereits vorgemacht.
In 2008, McCarthy and the other members of Romney’s media team created an attack ad against Mike Huckabee, accusing him of granting parole to a criminal who then raped and murdered a young woman. The ad team interviewed the victim’s mother, and got her to tell her horrifying story on camera. [...] Ultimately, Romney, who would have had to say that he had “approved this message,” decided against airing it.
http://gop12.thehill.com/2012/02/santorum-leads-in-another-michigan-poll.html
Diesmal müsste es Romney eine Schmutzkampagne allerdings gar nicht direkt authorisieren, da Super PACs ja formal völlig unabhängig vom Kandidaten agieren. Allerdings hat er schon gegen Perry und vor allem gegen Gingrich ziemlich herbe und nicht immer wahrheitsgemäße Attacken reiten lassen; bei der Luftschlacht über Florida hat er damit nicht nur Gingrichs Sympathiewerte pulverisiert, auch seine eigenen gingen deutlich nach unten. Wirft er jetzt wieder mit Dreck, dann könnte das ins Auge gehen - in seines.
Neu ist die Comic-Reihe "Political Power" nicht, was sagt es uns über Mitt Romney, dass ihm erst weit nach Polit-Sternchen Michele Bachmann ein Band gewidmet wurde? Immerhin, jetzt ist es soweit:

Die Redakteure werden sich ein Grinsen kaum haben verkneifen können, wenn sie auf den im Netz gezeigten Beispielseiten den Erfolg eines Politikers damit erklären, dass ihm die Menschen vertrauen. Aber der Comic ist natürlich eher für Romney-Fans geschrieben, und so darf Mitt während seiner Zeit als armer mormonischer Missionar in Frankreich zum Helden in einem degenerierten Land werden:

http://www.comicbookresources.com/?page=preview&id=10811
Die Wirklichkeit mag in manchem Punkt etwas anders ausgesehen haben:
In den kommenden Wochen und Monaten finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden voraussichtlich Märkte aufgesetzt:
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