Mitt Romney - der ungekrönte Sieger?

Beiträge 61 - 70 von 103
  • Ein Lied für Mitt

    Wanli, 14.02.2012 23:46, Antwort auf #60
    #61

    Zeit, die Achziger mal wieder zu beschwören - der Text passt ganz gut:

    http://www.youtube.com/watch?v=Y6Ou43BFWsM&feature=related

    I'm a man
    Without conviction
    I'm a man
    Who doesn't know
    How to sell
    A contradiction
    You come and go
    You come and go

    http://www.magistrix.de/lyrics/Culture%20Club/Karma-Chameleon-47302.html

  • RE: Ein Lied für Mitt

    saladin, 15.02.2012 01:35, Antwort auf #61
    #62

    möchte ich am supertuesday gerne  am mischpult für die rede von mitt romney sein :-)))))))

    Zeit, die Achziger mal wieder zu beschwören - der Text passt ganz gut:

    http://www.youtube.com/watch?v=Y6Ou43BFWsM&feature=related [youtube.com]

    I'm a man
    Without conviction
    I'm a man
    Who doesn't know
    How to sell
    A contradiction
    You come and go
    You come and go

    http://www.magistrix.de/lyrics/Culture%20Club/Karma-Chameleon-47302.html

  • Liebe

    Wanli, 22.02.2012 00:46, Antwort auf #62
    #63

    Romney erklärt, warum er Michigan liebt:

    http://www.thedailyshow.com/watch/mon-february-20-2012/moment-of-zen---mitt-romn ey-on-michigan

    Er ist wirklich ein so schlechter Wahlkämpfer. Aber immerhin, hier scheint er noch nicht "America the Beautiful" zum Besten gegeben zu haben mit einer je nach Staat variierenden Erklärung, warum das Lied gerade hier passe...

  • Mitt Romney: Seiltänzer

    Wanli, 23.02.2012 14:09, Antwort auf #63
    #64

    Der Mormone stellt einen neuen Plan zur Steuerreform vor: Ein weiterer Schritt zu einer Entlastung der Reichen, möglichst so vage formuliert allerdings, dass man nach den Vorwahlen noch ein bisschen relativieren kann:

    Romney’s plan essentially endorses the goals of the pro-rich right — supply-side enthusiast James Pethokoukis enthuses about Romney’s plan here [american.com] — while trying to leave enough ambiguity to avoid getting pinned down against Obama. Indeed, Romney follows a similar strategy as the one employed by George W. Bush, who, while running in 2000, cloaked his regressive tax plan in all kinds of misleading language about helping the poor.

    http://nymag.com/daily/intel/2012/02/mitt-the-heretic.html

    It was Romney who doggedly stuck to his game plan—no matter how preposterous he looked. Trying to get to the right of Santorum is like trying to get to the left of Trotsky. At one level you have to admire Romney's audacity. And in tactical terms Mitt's breathtaking, desperate dive to the right might be enough to win him the nomination. But the tactic that wins him the nomination may well be what kills him strategically in the general election.

    The moderate, independent swing voters who will choose the next president do not want to ban funding for contraception. They do not want to demonize undocumented workers, nationalize the Arizona immigration law, or kill the Dream Act. Romney, therefore, is on a fool's errand. He can never make the right-wing base love him. But he just might make the moderate middle hate him.

    http://www.thedailybeast.com/articles/2012/02/22/paul-begala-on-romney-s-despera te-dive-to-the-right-in-the-arizona-devate.html

  • Mitt Romney: Zuschauermagnet

    Wanli, 25.02.2012 00:33, Antwort auf #64
    #65

    Als Obama vor vier Jahren zur Vowahlkampfveranstaltung in Michigans Nachbarstaat Wisconsin lud, sah das dortige Stadium so aus:

    Romney hielt jetzt eine Rede im Ford-Stadium in Michigan:

    Letzteres ist vermutlich deutlich größer, aber dennoch...

    http://thinkprogress.org/politics/2012/02/24/432150/romney-versus-obama-speec/?m obile=nc

  • Mitt Romney: Sprüche

    Wanli, 28.02.2012 22:21, Antwort auf #65
    #66

    Im Netz kursieren ja Sammlungen von unglücklichen Aussagen Romneys, heute kam eine weitere dazu - den Mangel an Begeisterung der Basis für seine Kandidatur erklärte er folgendermaßen:

    "It's very easy to excite the base with incendiary comments... I'm not willing to light my hair on fire to try and get support."

    Da scheint schon ein sehr negatives Bild der eigenen Basis als irrationale Dumpfbacken durch. Das mag ja sogar berechtigt sein - aber das sagt man seinen potenziellen Wählern doch nicht.

    http://andrewsullivan.thedailybeast.com/2012/02/is-mitt-mortally-wounded.html

  • Mitt und die Mormonen

    Wanli, 06.03.2012 21:40, Antwort auf #66
    #67

    Ron Paul gibt vor, in allen drei Caucus-Staaten Aussichten auf einen Sieg zu haben, zumindest in Idaho dürfte das aber Augenwischerei sein, wie die folgende Karte verdeutlicht: Sie zeigt den Bevölkerungsanteil der Mormonen in den einzelnen Counties der USA. Der dicke grüne Fleck ziemlich weit links ist Utah (da kann man sich die Vorwahlen eigentlich gleich schenken), direkt darüber und auch sehr grün halt Idaho, in diversen Counties liegt der mormonische Bevölkerungsanteil über 50%:

    http://www.valpo.edu/geomet/pics/geo200/religion/mormon.gif

    Es ist ja schon auffällig, dass seine Glaubensbrüder und -schwestern die einzige Bevölkerungsgruppe darstellen, die wirklich für Romney brennt. So um die 90% aller mormonischen Wähler stimmen für ihn, in South Carolina publizierte ein Journalist einen Bericht über eine Wahlveranstaltung, bei der die Menge generell eher apathisch wirkte, nur ein paar junge Leute machten richtig Stimmung. Er sprach sie an und siehe da: Es waren Uni-Studenten, die per Bus von mormonischen Unis aus den ganzen USA herangekarrt worden waren, um wenigstens ein bisschen Enthusiasmus für Romney zu erzeugen - was in South Carolina bekanntlich aber nicht geklappt hat.

    Allerdings hat Romney in den an Utah angrenzenden Staaten (mit Ausnahme von Colorado) ja auch überzeugend gewonnen, obwohl in Nevada, Arizona und Wyoming nur eine Minderheit der Menschen zu den "Heiligen der letzten Tage" zählt. Aber ich denke, dass hier antimormonische Ressentiments unter Christen anderer Konfessionen einfach weniger verbreitet sind; anders als weiter im Osten der Staaten kennen sie die Mormonen nicht in erster Linie aus den Medien oder dem Gottesdienst als (stellenweise ja recht bizarren) "Kult", sondern in Person ihres Klempners oder der Grundschullehrerin ihrer Kinder, was unweigerlich zu einem entspannteren Umgang auch mit Romneys Religion führt.

  • Mitt auf Facebook

    Wanli, 07.03.2012 20:08, Antwort auf #67
    #68

    Die neue Timeline-Funktion bei Facebook hat einen Fan: Newt Gingrich. Eine neue Seite nutzt die Funktion, um recht übersichtlich diverse Häresien Romneys aufzubereiten:

    http://www.facebook.com/RomneyRecord

  • Mini-Mitt

    Wanli, 13.03.2012 21:47, Antwort auf #68
    #69

    Romney selbst lässt sich bei den heutigen Caucuses auf Hawaii nicht blicken, aber sein Sohn Matt Romney - einfallsreiche Namensgebung! - tourt ja eh gerade durch den Pazifik, da lag ein Besuch im fünfzigsten Bundesstaat nahe. Nun ist man ja auf den Inseln dem hier aufgewachsenen Obama gegenüber selbst unter Republikanern recht wohlgesonnen, was Matt Romney bei seiner Ansprache in familientypischer Weise berücksichtigte:

    "I'm not here to talk about President Obama. I think he is great. I'm here to talk about my dad and what he would bring to the country," said Matt Romney.

    http://nymag.com/daily/intel/2012/03/matt-romney-obama-great-%20hawaii.html

    Wenn eine Mehrheit der amerikanischen Republikaner morgen zum Maoismus konvertierte, würde Romneys Clan Minuten später geschlossen die kleinen roten Bücher schwenken.

  • Etch a Sketch

    Wanli, 22.03.2012 17:35, Antwort auf #69
    #70

    http://yfrog.com/odl78wmj

    In den Staaten ein beliebtes Kinderspielzeug: "Etch a Sketch", eine Tafel, auf der man etwas zeichnen und es dann ganz schnell wieder auslöschen kann. Einer von Romnes engsten Beratern verglich nun im Fernsehen Romney mit diesem Spielzeug: Es sei nicht weiter bedenklich, wenn er jetzt manches Radikale sage, um der Basis zu gefallen; im Herbst werde - wie beim Etch a Sketch - einfach eine andere Botschaft ausgesandt werden. Wer solche Berater hat, braucht keine Gegner mehr, hat der Mann doch eine Metapher in die Welt gesetzt, die sich längst ausbreitet:

    Santorum und Gingrich schwenken diese Spielzeuge auf ihren Wahlveranstaltungen, die Demokraten haben einen entsprechenden Videoclip hochgeladen:

    http://www.youtube.com/watch?v=X6NArPUFLRI

    It sums up every single worry about Romney in one metaphor: that he is a machine, that he can say or stand for anything, and that, from time to time, depending on which segment of the population he is appealing to, he will simply become something completely different. Which is, of course, per Kinsley, the true definition of a gaffe. Fehrnstrom told the truth. And Etch-A-Sketches, because they can draw anything and remove anything, are also a perfect metaphor for liars, opportunists and soulless re-invention.

    http://andrewsullivan.thedailybeast.com/2012/03/the-gaffe-worth-a-thousand-words .html

    Romney hat wirklich Glück: Wenn er in den Primaries einen kompetenten Gegner hätte statt zweier unterfinanzierter und abgehalfteter Exzentriker und eines heimlichen Verbündeten Ron Paul, dann hätte dieser ihn längst mit den peinlichen Äußerungen von Romney selbst oder in diesem Fall einem sehr engsten Mitarbeiter versenkt.

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