Super Tuesday

Beiträge 21 - 30 von 70
  • RE: Eine weitere SEHR WICHTIGE MARKTFRAGE zum Super Tuesday

    Wanli, 09.02.2012 23:21, Antwort auf #20
    #21

    Ich wüsste schon mal gern, warum es Washington sein soll? Ein sehr interessanter Staat, ohne Frage, aber halt schon anderweitig abgedeckt.

  • RE: Eine weitere SEHR WICHTIGE MARKTFRAGE zum Super Tuesday

    gruener (Luddit), 10.02.2012 03:13, Antwort auf #21
    #22

    wir können das gerne noch ändern, sofern sich kein widerspruch erhebt.

    meinetwegen auch wyoming statt washington.

  • RE: Eine weitere SEHR WICHTIGE MARKTFRAGE zum Super Tuesday

    Wanli, 10.02.2012 08:21, Antwort auf #22
    #23

    Wenn heute nicht noch jemand Einspruch erhebt, würd ich das so machen. Dann haben wir auch einen weiteren Staat, den wir einfärben können.

    Die Liste wäre dann:

    Alaska (Caucus, Sieger 2008: Romney),

    Georgia (Primary, Sieger 2008: Huckabee),

    Idaho (Caucus, Sieger 2008: McCain),

    Massachusetts (Primary, Sieger 2008: Romney),

    North Dakota (Caucus, Sieger 2008: Romney),

    Ohio (Primary, Sieger 2008: McCain),

    Oklahoma (Primary, Sieger 2008: McCain),

    Tennessee (Primary, Sieger 2008: Huckabee),

    Vermont (Primary, Sieger 2008: McCain),

    Virginia (Primary, Sieger 2008: McCain) - hier stehen nur Romney und Paul auf dem Stimmzettel,

    Wyoming (Caucus, Sieger 2008: Romney).

    Ergibt meiner Meinung nach mehr Sinn.

    Zur Veranschaulichung eine Karte, die Marktstaaten sind orange markiert:

  • Super Tuesday: Schwerpunkte

    Wanli, 12.02.2012 19:42, Antwort auf #23
    #24

    Die Kandidaten basteln an ihrer Strategie zum Super Tuesday: Romney investiert in Arizona und Michigan als Sprungbrett in den Super Tuesday, zwischen Santorum und Gingrich entbrennt ein Kampf um die drei Südstaaten Georgia, Oklahoma und Tennessee, jeder der drei macht Wahlkampf in Ohio.

    A fight is brewing in the U.S. South between Rick Santorum and Newt Gingrich, and Mitt Romney's priority right now is winning Arizona and Michigan while keeping an eye on Ohio.

    http://www.reuters.com/article/2012/02/11/us-usa-campaign-finance-idUSTRE81A0242 0120211

  • Super Tuesday: Der Süden

    Wanli, 20.02.2012 21:38, Antwort auf #24
    #25

    Eine der wichtigsten Fragen zum Super Tuesday scheint mir zu sein, ob Santorum oder Gingrich in den drei Südstaaten (Georgia, Oklahoma, Tennessee; in Virginia sind ja beide nicht auf dem Stimmzettel) die Nase unter den konservativen Wählern vorn haben wird. Gingrich passt vom Habitus her vielleicht besser zum Süden, Santorum hat aber momentan Rückenwind. Eine Umfrage in Texas (das erst viel später wählt, aber die Stimmung in der Region vielleicht veranschaulichen kann) liefert nun einen Anhaltspunkt:

    http://andrewsullivan.thedailybeast.com/2012/02/can-santorum-win-in-the-south.ht ml

  • Super Tuesday: politische Landschaft

    Wanli, 01.03.2012 12:58, Antwort auf #25
    #26

    Die zehn Staaten, die exakt am Super Tuesday abstimmen (als elfter ist in unserem Markt ja noch Wyoming vertreten) sind völlig unterschiedlich. Deshalb mal meine Überlegungen, leider sind die noch relativ unspezifisch. Meiner Meinung nach sind Massachusetts, Vermont und Virginia Romney-Staaten, es wäre wirklich sehr erstaunlich, wenn er einen davon nicht gewinnen könnte. Idaho ist nach Utah der Staat mit dem höchsten mormonischen Bevölkerungsanteil, und wir haben schon in Nevada und Arizona gesehen, dass Mormonen eifrig zur Wahl gehen und neun von zehn für Romney stimmen. Von daher halte ich seine Chancen auch in Idaho für sehr gut.

    Unter den zehn Staaten sehe ich spontan keinen, wo ich Ron Paul seinen ersten Sieg zutrauen würde - wenn er denn überhaupt noch einen schafft, dann am ehesten in Washington am kommenden Wochenende, aber nicht in den Staaten unseres Super-Tuesday-Marktes.Meine Prognose: Pauls Aktie wird nach der Wahl für 0 zurückgekauft.

    Gingrich? In Georgia (seinem Heimatstaat) liegt er in den Umfragen nach wie vor vorn; stellt sich nur die Frage, ob er - seit Ewigkeiten ohne Sieg oder sonstige positive Schlagzeilen - diesen Vorsprung halten kann.

    http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/ga/georgia_republican_pre sidential_primary-1602.html

    So, damit bleiben noch viele Staaten übrig, zu denen mir momentan nicht viel einfällt. Ich tippe allerdings darauf, dass die Summe des Wertes einer Romney- und einer Santorum-Aktie bei mindestens 10 liegen wird. Wieviel davon auf jeden der beiden entfällt - puh, keine Ahnung.

  • Super Tuesday: Umfragen / verwirrende Caucuses in Wyoming

    Wanli, 03.03.2012 01:06, Antwort auf #26
    #27

    YouGov mit Umfragen in fünf der Staaten, die am Super Tuesday wählen:

    Oklahoma [yougov.com]: Santorum 28%, Romney 25%, Gingrich 20% and Paul 8%.

    Ohio [yougov.com]: Santorum 33%, Romney 27%, Gingrich 12% and Paul 9%.

    Tennessee [yougov.com]: Santorum 32%, Romney 23%, Gingrich 16% and Paul 13%.

    Massachusetts [yougov.com]: Romney 56%, Santorum 16%, Gingrich 5% and Paul 5%.

    Georgia [yougov.com]: Gingrich 32%, Romney 27%, Santorum 17% and Paul 10%.

    http://politicalwire.com/archives/2012/03/02/santorum_leads_in_three_super_tuesd ay_states.html

    Eine weitere Umfrage eines anderen Instituts sieht Gingrich ebenfalls in Führung in Georgia:

    http://politicalwire.com/archives/2012/03/02/gingrich_way_ahead_in_georgia.html


    Unser elfter Super-Tuesday-Staat ist Wyoming, hier bin ich etwas verwirrt. Eigentlich sind die Caucuses dort für den 6. bis 10. März angesetzt, aber offenbar werden zu diesem Zeitpunkt auf Ebene der Counties die Delegierten bestimmt; die eigentliche Abstimmung der Parteibasis hat bereits in den letzten Wochen stattgefunden. Sehr sonderbar, bislang war der offiziell (etwa auf Wikipedia) vermerkte Caucus-Termin immer derjenige, der für unsere Märkte relevant war. Wie auch immer, hier die Ergebnisse von Wyoming:

    Romney 39

    Santorum 32

    Paul 21

    Gingrich 8

    http://www.latimes.com/news/politics/la-pn-mitt-romney-wins-wyoming-caucuses-201 20301,0,3576916.story

    http://frontloading.blogspot.com/2012/02/romney-is-unofficial-winner-in-wyoming. html

  • RE: verwirrende Caucuses in Wyoming

    gruener (Luddit), 03.03.2012 04:29, Antwort auf #27
    #28

    könnte es sein, dass du nur überflogen hast?

    ich interpretiere den text so, dass es sich (nur) um eine bezirksabstimmung im vorfeld des eigentlichen caucus handelt. auch die LA-Times, die du als beleg anführst, gibt als vorwahltermin in wyoming weithin den 10.03. an. (http://graphics.latimes.com/2012-election-gop-primary-overview/?track=231883)

    die eigentliche benennung der delegierten scheint erst anfang märz zu erfolgen. oder erliege ich hier einem irrtum?

  • RE: verwirrende Caucuses in Wyoming

    Wanli, 03.03.2012 12:25, Antwort auf #28
    #29

    Ich versuch das mal aufzudröseln: Normalerweise (in Iowa, Nevada, Minnesota beispielsweise) findet bei einem sogenannten Caucus nacheinander ein sogenannter Straw Poll statt: Die Anwesenden stimmen darüber ab, wen sie gern als Präsidentschaftskandidaten hätten. Dieses Ergebnis wird dann an die Öffentlichkeit gegeben und auf dieser Basis wird in den Medien ein Gewinner verkündet. Gleichzeitig werden Delegierte für die nächsthöhere Ebene gewählt - unabhängig von dem oben erwähnten Straw Poll. Wochen später treffen sich diese Delegierten auf County-Ebene und wählen aus ihrer Mitte wiederum Delegierte für einen Parteitag auf Ebene des Staates. Dort werden dann die Delegierten für den PArteitag bestimmt. Dieser Prozess der Delegiertenfindung zieht sich ewig hin, ist beispielsweise in Iowa noch lange nicht abgeschlossen.

    In Wyoming scheint man den Straw Poll schon im Februar durchgeführt zu haben, die Wahl von Delegierten auf County-Ebene findet dann jedoch zwischen dem 6. und 10. März statt; hier ist die Basis jedoch nicht mehr gefragt:

    The precinct caucuses that took place from February 11 to February 29 are the only stage of the delegate selection process in which every registered Wyoming Republican is eligible to participate.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Wyoming_Republican_caucuses,_2012

    Die Ergebnisse der Straw Polls sind jetzt eben schon bekannt geworden, so dass Romney bereits als Sieger feststeht (Wyoming ist das orangefarbene Rechteck westlich von Minnesota und Iowa):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Republican_primaries_2012

    Die Zeit hat den Staat in ihrer Grafik auch schon entsprechend eingefärbt:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/US-Vorwahlen

    Romney hat das Ding wohl gewonnen. Ärgerlich nur, dass man sich auf den offiziellen Kalender nicht in jedem Fall verlassen kann, sondern mitunter offensichtlich im Kleingedruckten der Regeln eines Staates nachschauen muss, wann denn nun genau abgestimmt wird.

  • RE: verwirrende Caucuses in Wyoming

    saladin, 03.03.2012 12:34, Antwort auf #29
    #30

    du hast es auf den punkt gebracht - nur ist das ergebnis noch nicht offiziel - und auch umstritten (welchen urnengang den die reps selber ausgezählt haben ist nicht umstritten - nur da wo staatsbeamte ausgezählt haben gabs ein schnelles unumstrittenes ergebnis ;-)

    hilft mir im super tuesday-markt aber leider nicht - hab´ den staat eh rür romney eingeplant gehabt :-(

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