Super Tuesday

Beiträge 61 - 70 von 70
  • Super Tuesday: Ergebnis

    Wanli, 07.03.2012 10:38, Antwort auf #32
    #61

    Alaska: Romney,

    Georgia: Gingrich,

    Idaho: Romney,

    Massachusetts: Romney,

    North Dakota: Santorum,

    Ohio: Romney,

    Oklahoma: Santorum,

    Tennessee: Santorum,

    Vermont: Romney,

    Virginia: Romney,

    Wyoming: Romney.

    Also: Romney 7, Santorum 3, Gingrich 1.

    Ich hätte Mitt stärker eingeschätzt, auch in Ohio hat er ja nur relativ knapp gewonnen, in Tennessee verpasste er den für möglich gehaltenen Überraschungssieg klar.

    Die Außenseiter Gingrich und Paul enttäuschten, Newt konnte zwar seinen Staat gewinnen, belegte aber anderswo nirgendwo auch nur den zweiten Platz. Paul verpasste in allen Caucus-Staaten klar einen ersten Sieg - wahrscheinlich bleibt er auch in diesem Jahr also wieder ohne einen ersten Platz.

  • Super Tuesday: Wyoming?

    Wanli, 07.03.2012 12:31, Antwort auf #61
    #62

    Es war schon zu lesen, Romney habe die Caucuses in Wyoming gewonnen; auf gop12.com ist aber ein Post online, der den Auszählungsstand dort am gestrigen Abend auf 22% bezifferte. ???

    http://gop12.thehill.com/2012/03/midnight-numbers.html

  • Super Tuesday: Hmmm...

    Wanli, 07.03.2012 12:53, Antwort auf #62
    #63

    Irgendwie erneut ein ziemlich unklares Ergebnis. Vor dem Super Tuesday und nach Erfolgen in Michigan und Washington hatten sich Romneys Umfragezahlen eigentlich landesweit verbessert; ich hatte eigentlich gedacht, dass die Partei so langsam ihren Frieden mit dem Kandidaten macht, weil die Alternativen halt noch weniger überzeugen. Was ist da gestern passiert? Romney hat insofern ein passables Ergebnis erzielt, als er wohl deutlich mehr Delegierte gewinnen wird als seine Konkurrenten, den von den Medien besonders genau beachteten Staat Ohio hat er ebenfalls gewonnen.

    Aber in Ohio war es halt doch sehr knapp, ein klarer Sieg sieht anders aus, zumal wenn man sich Romneys finanzielle Überlegenheit und im Kontrast dazu die minimalistische Santorum-Organisation anschaut.

    Dieser ist auch in anderen Staaten keineswegs durch die Bank eingebrochen, wie es in den letzten Tagen prophezeit worden war:

    By besting Romney in Tennessee and Oklahoma as well as North Dakota, Santorum showed surprising strength across the country and seemed to be riding a wave of enthusiasm for his blue-collar brand of politics. [...] 

    Given that Romney badly outspent Santorum in Ohio, it was a morale boost for Santorum’s guerrilla outfit to fight the former governor to something close to a draw on a day when voters in 11 states went to the polls. [...] 

    Romney is nothing if not resilient. He always seems to do just well enough to stay ahead of the pack, but not well enough to convince the party that it’s time to close ranks behind him. He scores one week and stumbles the next. He projects competence but does not inspire.

    http://www.thedailybeast.com/articles/2012/03/06/santorum-wins-3-states-as-he-ba ttles-romney-to-a-photo-finish-in-ohio.html

    Auf der anderen Seite hat Santorum Achtungserfolge erzielt, fällt aber in konkreten Delegiertenzahlen weiter hinter Romney zurück. So richtig zufrieden kann mit dem Ergebnis von gestern keiner sein...

  • RE: Super Tuesday: Hmmm...

    saladin, 07.03.2012 12:56, Antwort auf #63
    #64

    die conclusio von gester?

    es darf weitergewurschtelt werden

    na dann ab nach kansas

  • RE: Super Tuesday: Hmmm...

    zk25_1, 07.03.2012 14:52, Antwort auf #63
    #65

    So richtig zufrieden kann mit dem Ergebnis von gestern keiner sein...

    Ich bin zufrieden, es bleibt spannend.

  • RE: Super Tuesday: Hmmm...

    erich haiderer, 07.03.2012 16:37, Antwort auf #65
    #66

    Rep. Zugpferd Sarah P. hatte als Notbremse (der Neocons) in Alaska aufgefordert für Gingrich zu voten, was dem Favoriten Ron P., der zudem von den Medien zuvor totgeschwiegen wurde, den erwarteten Sieg kostete.

  • Super Tuesday: Frust

    Wanli, 07.03.2012 16:49, Antwort auf #65
    #67

    Das für mich Frustrierende an der Vorwahlsaison sind die ständig wechselnden Signale hinsichtlich dessen, was sich da abspielt. Ein klarer Romney-Sieg in Washington, landesweite Umfragen, die eine größere Akzeptanz für ihn auch unter konservativen Wählern zeigten, ein Dahinschmelzen des Santorum-Vorsprungs in Tennessee von 20 Punkten im Februar auf 2,6 am vergangenen Wochenende - das sah mir ganz aus wie die Wiederholung der (normalen) Vorwahldynamik, die wir etwa vor vier Jahren bei der GOP beobachten konnten: Die Basis macht irgendwann weitgehend ihren Frieden mit dem Favoriten, wenn auch vielleicht nur zähneknirschend.

    Und dann gewinnt Santorum Tennessee mit fast zehn Punkten Vorsprung und entlarvt damit zig Umfragen (im Staat selbst und landesweit) als wertlos. Also doch Vorwahldynamik Nr. 2, zu beobachten bei den Demokraten im Jahre 2008? Ein Kandidat führt bei den Delegiertenzahlen ziemlich uneinholbar (wenn man mal die Möglichkeit eines erderschütternden politischen Skandals, abgenagte Kindderknochen im Hausmüll und so, außen vor lässt). Aber die Partei schließt die Reihen nicht, bis zum Ende der Vorwahlsaison wechseln sich Siege und Niederlagen für den Favoriten ab. Der Unterschied zu 2008: Die Demokraten hatten damals zwei Kandidaten, die beide ihren Teil der Parteibasis inspirieren konnten und glaubwürdige Präsidentschaftskandidaten waren, was sich unter anderem in einer rekordverdächtigen Wahlbeteiligung manifestierte. Die GOP dagegen hat zwei Nasen im Rennen (und dazu noch einen der insgesamt unbeliebtesten Politiker desLandes, Newt Gingrich), die beide als suboptimal gesehen werden - weshalb die Wahlbeteiligung ja auch recht anämisch ausfällt.

    Mittlerweile scheint es ja sehr gut möglich, dass Romney (geschweige denn Santorum) nicht auf die nötigen 1144 Parteitagsstimmen kommt; es gibt dann zwar noch ein paar Superdelegierte, die gegebenenfalls beim Überspringen der Hürde helfen können (um nicht bis zum August ohne Präsidentschaftskandidaten dazustehen), aber die Republikaner haben davon weniger als die Demokraten.

    http://www.thedailybeast.com/articles/2012/03/07/no-clear-path-to-victory-for-ro mney.html

    Als Trader hier stochert man halt immer im Nebel vor einer Vorwahl: Schwingt das Pendel jetzt noch nach rechts oder doch schon wieder nach links?

    Um mal zu vergegenwärtigen, wie mau Mitts Abschneiden war: Nicht mal sechzig Prozent in Virginia, wo der einzige Gegner Ron Paul war? Der hat niemals 40% der Basis als Fans, die Unzufriedenheit mit Romney muss schon groß gewesen sein, um so viele Proteststimmen (oder das Fernbleiben von der Wahlurne) zu motivieren. Bislang (die Auszählung ist noch nicht abgeschlossen) keine vierzig Prozent in seinem Hinterhof Vermont, wo vor der Wahl diskutiert wurde, ob er über die Hälfte der Stimmen bekommt und damit alle Delegierten des Staates?

    Und was zum Teufel ist los mit Ron Paul? Auftritte vor Tausenden in den Caucusstaaten, aber wieder kein Sieg; jubeln ihm die Leute (viele Studenten) zu und bleiben dann am Wahltag zu Hause?


    Auch für Obama gab es zumindest eine negative Meldung: In den Primaries in Oklahoma verlor er in 12 Counties gegen einen Anti-Abtreibungs-Aktivisten. Ansonsten dürfte der Super Tuesday aber ganz nach seinem Geschmack verlaufen sein.

    http://politicalwire.com/archives/2012/03/07/obama_loses_12_counties_in_oklahoma .html

  • RE: Super Tuesday: Hmmm...

    Wanli, 07.03.2012 16:51, Antwort auf #66
    #68

    Rep. Zugpferd Sarah P. hatte als Notbremse (der Neocons) in Alaska aufgefordert für Gingrich zu voten, was dem Favoriten Ron P., der zudem von den Medien zuvor totgeschwiegen wurde, den erwarteten Sieg kostete.

    Irgendeinen Grund findet man immer...

  • RE: Super Tuesday: Wyoming?

    drui (MdPB), 07.03.2012 17:33, Antwort auf #62
    #69

    Scheint kompliziert zu sein:

    Former Massachusetts Gov. Mitt Romney picked up four delegates in the first round of Wyoming's Republican presidential caucuses _ a county-run affair that runs through this week.

    Texas Rep. Ron Paul won the fifth delegate up for grabs on Tuesday. Seven more delegates to the Republican National Convention will be chosen at county caucuses on Wednesday and on Saturday.

    Romney won 56 percent of Tuesday's caucus vote in six counties. Former Pennsylvania Sen. Rick Santorum won 30 percent, Paul 2 percent and former House Speaker Newt Gingrich 0 percent. Eleven percent of the 528 caucus votes were uncommitted, according to unofficial results.

    http://www.laramieboomerang.com/articles/2012/03/07/ap-state-wy/wy_wyoming_caucu ses.txt

    Insgesamt gibt es 14 Deligierte, als Strafe nur die Hälfte der eigentlich 24. Wenn Romney noch mindestens 2 holt, gilt das wohl als gewonnen. Die County's wählen einzeln, Mittwoch bis Samstag. Was für ein schwachsinniges Prozedere für ein Mini-Bundesland.

  • RE: Super Tuesday: Wyoming?

    Wanli, 07.03.2012 23:44, Antwort auf #69
    #70

    Es ist wohl so, wie wir oben schon spekuliert haben: Die gerade mal 2000 Wähler haben bereits abgestimmt, im Moment werden auf Ebene der Counties die Delegierten gewählt.

    Republican presidential candidate Mitt Romney has won the Wyoming caucuses.

    Based on straw-poll results compiled and released by the Wyoming Republican Party, Romney won 39% of the votes cast in straw polls conducted at county-level caucuses.

    Former Pennsylvania Senator Rick Santorum came in second with 32% of the straw poll vote, followed by Texas Congressman Ron Paul with 21% and former House Speaker Newt Gingrich with 8%.

    The delegate count may be closer. Of the 26 delegates at stake, CNN estimates Romney will pick up 10 delegates, while Santorum will take in nine delegates, Paul will receive six, and Gingrich one.

    http://www.2012presidentialelectionnews.com/2012/03/mitt-romney-wins-non-binding -wyoming-caucuses/

    Wir können den Super Tuesday Markt wohl auch ausschütten.

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